Weihnachtsfreude

Freuen Sie sich auf Weihnachten? Oder sagen Sie eher: Was soll das? Dieser ganze Rummel nervt nur. Und überhaupt, so ein Stress. Viele haben sogar Angst vor Weihnachten, denn allzu oft gibt es gerade dann Streit in der Familie.

Wenige Tage vor Heiligabend fordert uns der Wochenspruch aus Philipper 4,4 auf:  „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!“

Was fangen wir mit diesen Worten an? Keiner von uns kann sich auf Befehl freuen. Paulus meint nicht positives Denken. Es geht nicht um aufgesetzte Freude, nicht um ein ewiges Lachen. Das alles wäre unglaubwürdig. Die Freude, die er meint, von der er aus dem Gefängnis spricht, hat einen wirklichen Grund, eine tiefere Dimension.

Das Geschenk, über das wir uns freuen, ist das Kind in der Krippe. Gott sendet sich selbst in diese Welt. Das beginnt damit, dass Gott selbst Mensch wird - in Jesus von Nazareth. An Weihnachten begibt er sich als kleines Kind auf den irdischen Lebensweg. Als erwachsener Mann heilt er Kranke und verkündet Gottes Herrschaft im Himmel und auf Erden. Am Kreuz schließlich stirbt er für die  Sünden der Menschheit. Nach Ostern erfüllt Jesus die Christen mit seiner Kraft.

Wir sind nicht mehr allein gelassen mit unseren Lasten und Sorgen und unseren Fehlern und unserer Schuld. Wir sind nicht uns selbst überlassen in einer Welt des Schreckens und des Unfriedens.

Wenn das kein Grund zur Freude ist!